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Wir freuen uns schon.
Was gibt es Schöneres als mit Freunde in der Natur sein und neue Ausrüstung ausprobieren.
Wir sind in Alland beim besten Regenwetter wandern gewesen und haben noch rechtzeitig unser Lager errichtet. Wie der Zufall es wollte, haben wir sogar einen Unterschlupf im Wald gefunden. Es waren Überreste einer alten Fabrik.
Dort konnten wir unsere Kleidung trocknen lassen und gleich unsere MRE´s verspeisen.
Natürlich haben unsere Frauen zuerst warmes essen bekommen :-D
Wir freuen uns schon auf den nächsten Ausflug in der Gruppe.
Wenn Du Dich in der Wildnis aufhältst, kann das Beherrschen verschiedener Feuermachmethoden den Unterschied zwischen Komfort und Sicherheit oder Kälte und Gefahr bedeuten. Feuer ist eine der grundlegendsten und essenziellsten Fähigkeiten für Outdoor-Enthusiasten. In diesem Artikel werden wir uns auf drei Haupttechniken des Feuermachens konzentrieren: das Feuermachen mit Feuerstahl, das Feuerschlagen und die Verwendung von natürlichen Zundermaterialien. Jede dieser Techniken hat ihre eigenen Vor- und Nachteile und kann Dir helfen, in der Wildnis erfolgreich Feuer zu entfachen und zu nutzen, selbst unter schwierigen Umständen.
1. Feuermachen mit Feuerstahl
Das Feuermachen mit Feuerstahl ist eine bewährte Methode, um ein Feuer in der Wildnis zu entfachen, selbst bei widrigen Bedingungen. Während ein Feuerzeug in bestimmten Höhenregionen, bei Nässe oder bei starkem Wind versagen kann, ist ein Feuerstahl die einzige wirklich sichere Methode, um unter allen Umweltbedingungen zuverlässig ein Feuer entfachen zu können.
Ein Feuerstahl ist zudem leicht und wasserfest, wodurch er zu einer idealen Wahl für Outdoor-Abenteuer wird und eigentlich in jede Ausrüstung gehört. Ein Feuerstahl besteht aus einem aus Cereisen („Auermetall“) oder aus einer speziellen Magnesiumlegierung hergestellten Stab und einem „Striker“, ein Metallplättchen mit einer scharfen Kante. Wenn Du den Striker entlang des Feuerstahls reibst, erzeugt dies einen sehr heißen Funkenregen, der leicht entzündliche Zundermaterialien wie etwa Birkenrinde entzündet, womit sich wiederum ein Feuer entfachen lässt.
Es erfordert jedoch etwas Übung, um die Technik zu beherrschen, und es ist ratsam, diese Methode vor der tatsächlichen Anwendung zu üben. Hier sind einige Schritte, um erfolgreich mit einem Feuerstahl Feuer zu machen:
Schritt 1: Vorbereitung
Sorge dafür, dass Du genügend trockenes Zundermaterial wie Baumrinde, Watte, Birkenpilz oder trockene Gräser zur Hand hast. Dieses Material fängt die Funken des Feuerstahls leicht auf.
Schritt 2: Positionierung
Halte den Feuerstahl flach in der Hand, während Du ihn in einem etwa 45-Grad-Winkel über den Zundermaterialien hältst. Platziere den Striker so, dass er eine ausreichende Fläche des Feuerstahls berührt.
Schritt 3: Funken erzeugen
Übe leichten Druck aus und ziehe den Striker mit einer schnellen Bewegung den Feuerstahl entlang, so dass Funken auf den Zunder fallen. Wiederhole diesen Vorgang ein paar Mal mit schnellen Bewegungen, bis die Funken den Zunder entzündet haben.
Schritt 4: Entzünden des Feuers
Sobald der Zunder brennt, fächle die Flammen vorsichtig an, um sie auf das umliegende Brennmaterial zu übertragen. Achte darauf, das Feuer behutsam zu erweitern, um es nicht zu ersticken.
2. Feuerschlagen
Das Feuerschlagen ist eine uralte Methode des Feuermachens, die von unseren Vorfahren bis ins 19. Jahrhundert verwendet wurde. Es nutzt die Funken, die durch die Schlagwirkung zwischen zwei M Materialien erzeugt werden, um ein Feuer zu entfachen. So kannst Du diese Technik anwenden:
Schritt 1: Materialien vorbereiten
Du brauchst in jedem Fall einen sogenannten Feuerstein (also einen aus Silizium bestehenden Stein, ideal ist Flint, auch Silex genannt, man kann aber auch den sehr häufig vorkommenden Quarz verwenden). Der Feuerstein schlägt aus dem zweiten Material, dem Zunderstein, Funken. Als Zunderstein eignen sich Pyrit oder Markasit, auch ein Stück Stahl (möglichst kohlenstoffreich) oder ein Messerrücken sind geeignet.
Schritt 2: Zunder vorbereiten
Lege trockenes Zundermaterial wie fein gehackte Baumrinde oder Watte in die Nähe des Feuersteins.
Schritt 3: Die Schlagtechnik
Halte den Feuerstein in einer Hand und den Zunderstein (oder das Messer) in der anderen. Positioniere den Zunderstein über dem Zunder und schlage kräftig mit dem Feuerstein auf den Zunderstein, so dass die Funken auf den Zunder fallen.
Schritt 4: Entzünden des Feuers
Sobald der Zunder glimmt, musst Du sehr vorsichtig mit der Hand fächeln und anschließend dosiert aber zunehmend stärker pusten, um das Feuer zu entfachen. Achte darauf, dass Du das Feuer behutsam vergrößerst.
Das Feuerschlagen erfordert Geduld und Übung, da es erheblich schwieriger ist, auf diese Weise Funken zu erzeugen, als es mit einem Feuerstahl der Fall ist. Es ist jedoch eine nützliche Fähigkeit, die in Notfallsituationen von unschätzbarem Wert sein kann.
3. Verwendung von natürlichen Zundermaterialien
In der Natur gibt es eine Vielzahl von natürlichen Materialien, die als Zunder dienen können, um ein Feuer zu entfachen. Einige der besten natürlichen Zundermaterialien sind:
Die Verwendung von natürlichen Zundermaterialien erfordert etwas Geschick und Beobachtungsgabe, um geeignete Materialien in der Umgebung zu identifizieren. Es ist wichtig, diese Materialien trocken zu halten, da Feuchtigkeit ihre Entzündlichkeit verringern kann.
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